Autor Thema: Live aus den Neuenglandstaaten im September 2015  (Gelesen 12152 mal)

Petra

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Live aus den Neuenglandstaaten im September 2015
« am: 12 September 2015, 17:01 »
Hallo,
der Streik von Lufthansa war seit 2 Tagen beendet und somit konnte ich mich beruhigt auf die Reise begeben. Außerdem fiel mein Reisetag auf den 11.September, da dachte ich mir, dann fliegen sicher auch nicht so viele.

Vorsichtshalber flog ich jedoch schon eine Maschine früher nach Frankfurt, wer weiß, wie das alles so zeitlich abläuft, da ist mir ein kleiner Puffer lieber. In Hannover dann die nette Überraschung: ich durfte meinen Rucksack entleeren, wirklich alles musste raus.  :mmad Na ja, dieses Mal hatte ich auch wirklich viel Foto-Equipment mit...

In Hannover sind wir pünktlich abgeflogen und kamen jedoch - wie so immer - auf einer Außenposition an. Also erst in den Bus und nach gefühlten langen Minuten kommt man endlich am Ankunftsgebäude an. Die Lufthansa-Flüge in die USA werden in der Z-Ebene abgefertigt und ehe man dort ankommt, muss man unter Umständen ganz schön weit laufen. Zwischendurch gab es noch Pass- und Boardkartenkontrollen, aber irgendwann habe auch ich mein Ziel den Schalter Z69 erreicht. Es natürlich das allerletzte Gate.  :rolleyes

Der Flug LH422 startete mit etwas Verspätung. Es war ein recht ruhiger Flug mit einer netten Crew, das Essen war auch gut und ich war einfach nur zufrieden.

Die Einreise in Boston gestaltete sich neu. Wurde früher zwischen Bürger der USA/Kanada und allen anderen Passinhabern unterschieden, gibt es jetzt eine die Unterscheidung zwischen Visum-Inhaber einerseits und US-Bürger/Kanada sowie ESTA-Inhaber. andererseits. (Blaue Schilder und rote Schilder)

Man muss jetzt die Immigration an einem Automaten selber durchführen. Lustig sage ich nur. Man legt den Pass in den Automaten, der liest die Daten ein, man bestätigt die Daten, dann muss man selber die Fingerprints machen, es wird ein Bild angefertigt, dann muss man noch erklären, dass man nicht auf einer Farm war, keine Lepra (na ja so was ähnliches halt) hat und schwupp bekommt man einen Print mit Bild aus dem Automaten. Damit geht man dann zu einem Schalter und legt alles vor, also Pass, diesen Ausdruck und das Zollformular, welches man schon im Flugzeug bekommen hat.

Ich wurde nur noch gefragt, was ich denn so in den Staaten machen will und wie lange ich bleiben werde, dann bekam ich den Stempel in den Pass.

Nun habe ich noch schnell den Koffer geholt, bin durch den Zoll gegangen und alles wunderbar, ich durfte einreisen.

Nachtrag: da in den Kommentaren so oft geschrieben wurde, dass es sich so kompliziert anhört, (also das mit den Automaten) habe ich mal eine kleine Anleitung geschrieben: Boston Immigration  :lol

Petra

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Antw:Live aus den Neuenglandstaaten im September 2015
« Antwort #1 am: 12 September 2015, 17:36 »
Die ersten Tage dieser Reise werde ich bei meiner Freundin Jane verbringen, die in Maine wohnt. Vom Flughafen Logan kommt man sehr bequem mit Bussen in alle Himmelsrichtungen. Man geht aus dem Gebäude raus und schon sieht man die diversen Bushaltestellen. Ich nehme immer den C & J Bus nach New Hamshire, das ist die dichteste Station zu Kittery Point in Maine.

Jede Stunde fährt ein Bus. Ich hatte etwas Wartezeit. Diese vertrieb ich mir mit der Einrichtung meines Telefons.

Ich habe mir nämlich dieses Mal eine SIM-Karte für die USA schon in Deutschland gekauft. Die Roaming Gebühren sind mir nämlich zu teuer. Diesen Tipp hat mir meine Schwester Andrea gegeben, die sich mit ihrem Mann für ein Jahr in Amerika aufhält. Sie nutzen auch diese SIM-Karte von Cellion.

Die SIM-Karte ist kostenfrei und die Gebühren für die Telefonate sind recht günstig. Nähere Informationen gibt es unter www.cellion.de

Ich habe also die SIM-Karte eingelegt und konnte gleich das erste Telefonat mit meiner Freundin führen. Super! Dann habe ich nach Deutschland telefonieren wollen, das ging nicht sofort, weil erst eine Umstellung des Direktwahlmodus erforderlich ist.  Aber alles kein Problem, denn ich hatte eine Anleitung dabei und habe auch diese "Hürde" geschafft.

Gleichzeitig habe ich mir mit der SIM-Karte einen Datentarif gekauft. Meine Freundin hat zwar W-Lan, aber nach diesem Besuch treffe ich mich noch eine paar Tage mit meiner Schwester und Schwager und da wollte ich auch online bleiben. Will ja schließlich auch weiterhin berichten. ;-) Ich weiß, das muss man nicht, aber ich möchte.  :ttanzen

Das Einrichten für die Datenflat habe ich an der Bushaltestelle nicht geschafft, nun ja, ich war zu ungeduldig, vielleicht zu übermüdet. Mittlerweile habe ich es in Ruhe geschafft, man muss halt einen neuen Internetzugangspunkt anlegen, mit Eingabe vom Proxy, Access Point und Authentication Type, alles überhaupt nicht schwierig. (ha, ha...) Nun kann ich also auch außerhalb von W-Lan-Möglichkeiten online gehen. Ich habe es getestet, es klappt.

Irgendwann kam auch der Bus, mit einer halben Stunde Verspätung, er war ziemlich voll, aber ich kam noch mit. Da ich noch kein Ticket hatte, wurde mein Pass als Pfand genommen, der Koffer in den Kofferraum gebracht und dann ging die Fahrt los. An Board gibt es W-Lan und ich surfte ein wenig rum.

Der erste Stop des Busses war Newburyport in Massachussetts, das hatte ich auch dem Busfahrer angegeben. Nur, ich musste ja nach Portsmouth, das liegt 35 km weiter. Aber ich habe es noch rechtzeitig gemerkt und ließ meinen Koffer wieder einpacken und auch der Pass ging wieder mit auf die Reise.

Nach insgesamt 2 Stunden Busfahrt war ich dann endlich da. Meine Freundin Jane erwartete mich schon. Ich musste nur noch schnell den Pass auslösen und kaufte die Fahrkarte zu 23 USD.

In Kittery Point angekommen, gab es erst einmal viel zu erzählen und auch Cloe freute sich tierisch, mich wieder zu sehen. Jane hat ein erstes Handybild von uns beiden gemacht.

Dann habe ich meine Schwester angerufen, sie sind zur Zeit in Acadia National Park, also nicht allzu weit von mir entfernt. Wir haben uns für den 16.9 verabredet, dann kommen sie hierher.

Das war´s erst einmal.
Viele Grüße
Petra
PS. Dieser Thread ist gesperrt, Grüße, Fragen und Anmerkungen bitte hierher schreiben.  >""§

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Antw:Live aus den Neuenglandstaaten im September 2015
« Antwort #2 am: 13 September 2015, 03:55 »
Heute haben wir es uns nur gemütlich gemacht, es gab nämlich viel zu erzählen. Wir haben uns schließlich ein Jahr lang nicht gesehen. Da gilt es jede Menge nachholen. Die Nachbarn kamen auch auf einen Schnack herüber und auch MaryAnn war da, das ist die übernächste Nachbarin. Sie ist vor über 30 Jahren aus Deutschland ausgewandert und freut sich, wenn sie mal deutsch reden kann.

Ich habe ein wenig rumgeknipst, aber nichts Besonderes eingefangen... einen Hund, einen Frosch, eine Pizza und das Meer...
Gute Nacht und bis morgen!
Viele Grüße
Petra

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Antw:Live aus den Neuenglandstaaten im September 2015
« Antwort #3 am: 14 September 2015, 05:18 »
Guten Abend aus Maine,
hier hat es fast den ganzen Tag geregnet, aber das hat uns nichts ausgemacht. Wir haben geklönt, gut gegessen und getrunken und uns einen lustigen Tag gemacht.

Morgen soll es wieder schön und auch warm werden. Wir wollen an den Strand gehen.

Für heute gibt es ein Bild mit Cloe und einem Selfie von uns, das eigentlich für meinen kleinen Bruder gedacht war. Da es aber ganz nett geworden ist, zeige ich es auch hier.  ;)

Viele Grüße
Petra

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Antw:Live aus den Neuenglandstaaten im September 2015
« Antwort #4 am: 16 September 2015, 01:19 »
Gestern war es dann uns doch noch zu kühl, so legten wir noch einen lazy Tag ein. Ich hatte das Vergnügen mit der Duschcreme, (siehe hier), ansonsten habe ich einen Tag ohne Fotoapparat eingelegt. Wir fuhren nur einmal zur Bank, ich wollte aus einem Bankautomaten Geld ziehen, selbst das geht ganz bequem vom Auto aus. Man muss noch nicht einmal aussteigen. Lange Arme braucht man auch nicht, denn der Automat lässt sich in der Höhe verschieben.  :ccool

Am Abend gab es dann das leckerste chinesische Essen. Dort bestellen wir schon seit Jahren immer einmal, wenn ich hier in Maine bin.
Übers Trinken rede ich lieber nicht, das erledigt kiki* schon.  {a (aber ich kann verraten, Jane macht den leckersten Margaritas...)

Heute war ein wunderbarer Tag, schon am frühen Morgen schien die Sonne. Ein paar Kleinigkeiten mussten wir einkaufen und ja, man merkt es wieder Halloween naht... :KKopffass2

* sorry, ich merke eben gerade, das ist ein Insider-Witz egal, ich lasse es so stehen.  ;)

Petra

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Antw:Live aus den Neuenglandstaaten im September 2015
« Antwort #5 am: 16 September 2015, 01:23 »
Im Supermarkt kauften wir für unser Picknick ein und dann packten wir unsere Badesachen ein und fuhren nach Kittery an den Strand.

Das Schöne ist, der Strand ist immer sehr leer und man kann hier wunderbar abhängen.  Das Wasser na ja, reingegangen sind wir nur mit den Füßen zur Abkühlung, denn es war heute sehr heiß.

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Antw:Live aus den Neuenglandstaaten im September 2015
« Antwort #6 am: 16 September 2015, 01:30 »
Wir ließen uns unser Sandwich schmecken und genossen die Zeit am Wasser. Jeder schöne Nachmittag geht einmal zu Ende. So packten wir irgendwann unsere Sachen zusammen und stellten fest, dass wir ordentlich Farbe bekommen haben.

An diesem Strand dürfen auch Hunde laufen, das ist je nach Saison reglementiert. Es halten sich auch alle dran, zumindest haben wir das heute wieder festgestellt. Cloe haben wir nicht mitgenommen, sie ist einfach zu ängstlich, wenn mal große Hunde kommen und mit ihr spielen wollen.

Für mich ist die Zeit hier schon fast wieder zu Ende. Morgen kommen meine Schwester und Schwager hierher und wir haben für den Nachmittag einen kleinen Plan erstellt, was wir alles machen wollen. Zu sehen gibt es nämlich genug: York, Ogunquit, Wells, Leuchttürme, der kleine Laden (Hands-in-the-pocket-Shop), die Bonbon-Fabrik... mal schauen, was wir alles schaffen werden und natürlich geht es zu Bob´s Clam Hut, er macht nämlich den besten Veggie-Burger ...

Da gibt es dann ganz sicher viele Bilder... :mrgreen

Viele Grüße
Petra

PS. Dieser Thread ist gesperrt, Grüße, Fragen und Anmerkungen bitte hierher schreiben. 

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Antw:Live aus den Neuenglandstaaten im September 2015
« Antwort #7 am: 17 September 2015, 06:35 »
Heute hatten wir wieder einen super sonnigen Tag. Meine Schwester und Schwager kamen gegen Mittag hier an. Sie sind nun schon 2 Monaten mit dem Camper unterwegs. Klar, dass es viel zu erzählen gab.
Wir haben natürlich auch ein paar Bilder gemacht, allerdings stelle ich gerade fest, dass ich noch nicht einmal den Camper fotografiert habe.  :KKopffass2

Das werde ich aber nachholen. Hier ein paar Bilder von uns, bunt gemischt...

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Antw:Live aus den Neuenglandstaaten im September 2015
« Antwort #8 am: 17 September 2015, 06:41 »
Wir sind ein wenig durch die schöne Gegend gefahren, haben zugeschaut, wie die Goldenrod Kisses (das sind besonders leckere Bonbons) hergestellt werden, waren an der Long Beach in York, haben bei Bob´s Clam Hut lecker gegessen und natürlich waren wir beim The Nubble, dem malerischen Leuchtturm.

Am Abend haben wir dann noch lange zusammen gesessen und erzählt.

Morgen nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von Jane und Cloe, wir (meine Schwester, mein Schwager und ich) fahren weiter. Mal schauen, wohin...

Viele Grüße
Petra

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Antw:Live aus den Neuenglandstaaten im September 2015
« Antwort #9 am: 18 September 2015, 19:35 »
 Abschied von Jane
Nun war es soweit. Wir mussten Abschied nehmen. Nach dem gemeinsamen Frühstück fuhr ich mit Andrea und Werner weiter. Der Camper ist sehr bequem und bietet viel Platz. Unser Ziel war Cape Cod in Massachssetts. Ich hatte schon so viel über diese kleine Halbinsel gehört.
Die Fahrt war ruhig und eigentlich mit wenig Verkehr, zumindest bis wir nach Boston kamen. Ja, da war ordentlich etwas los. Vor allem als wir über eine Brücke fahren mussten und den Hinweis lase, no cash, only EZ-Passes und noch irgendeine Mass-Karte. Was tun? Wir fuhren ab, aber das half uns nicht groß weiter, also wieder raus auf die Autobahn und Augen zu und durch. Irgendeine Zahlstelle haben wir nicht gesehen..­.
Mal sehen, was da noch nachkommt.

Petra

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Antw:Live aus den Neuenglandstaaten im September 2015
« Antwort #10 am: 18 September 2015, 19:38 »
 Unterwegs machten wir eine kleine Pause bei Plymouth und tranken einen Kaffee bei MCD und deckten uns mit den ersten Broschüren ein. Ürsprünglich hattem wir vor, uns auf einem Campground eine Hütte zu mieten.

Wir hatten eine Plan, worauf alle Campingplätze von Cape Cod  eingezeichnet waren. Nur war es nicht so einfach, nun den ultimativen Platz herauszufinden, wo eben alles stimmt. Dann hatten wir gehört, dass es ganz im Norden der Halbinsel am schönsten sein soll. Wir hielten an zwei Plätzen an, aber bei dem einen gab es keine Hütte, beim 2. hatten wir nur die Möglichkeit für eine Nacht unterzukommen, aber beim 3. stimmte alles, die Lage, der Preis etc. Nur eine Hütte gab es nicht. Nun hieß es abwägen. Wir entschieden uns, dass ich auch im Camper schlafe, es gibt nämlich 4 bequeme Schlafplätze.

Wir sind auf dem Coastal  Acres Camping Court in Provincetown untergebracht. Wir konnten uns verschiedene Plätze aussuchen, aber man gab uns den Tipp, dass der Platz 1A besonders schön sei. Genau, so war es und diesen haben wir dann auch erst einmal für 2 Nächte gebucht. (Kosten 46 USD pro Nacht mit Strom, aber ohne Wasser, denn unsere Tanks sind voll. Die Wasserentnahmestelle (also der Schlauch) liegt ohnehin auf unserem Platz.
 
Die sanitären Anlagen liegen auch nicht weit entfernt und sie sind in Ordnung. (Wobei, es gibt natürlich eine Toilette und auch auch Dusche im Camper.) Der Camper ist ein Euramobil von Fiat, 22 ft lang, ist voll integriert, hat eine riesige Heckgarage, dort sind unter anderem 2 E-Bike untergebracht, hat 150 PS und ich muss sagen, er sich sehr komfortable und bequem. Eine Küche ist natürlich auch vorhanden.

Wir richteten uns ein und es gab ein erstes kleines Mahl unter den Bäumen. Zu unserem Platz gehört natürlich ein Picknicktisch.

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Antw:Live aus den Neuenglandstaaten im September 2015
« Antwort #11 am: 18 September 2015, 19:40 »
 An der Rezeption hat man uns einen Geheimweg verraten, der nach Provincetown führt. Dieser Ort liegt nicht allzuweit vom Campground entfernt.

 
Hier ein paar Informationen über Cape Cod. Es ist eine Halbinsel, deren Ursprung in der Eiszeit liegt. Sie ist insgesamt 399 Quadratmeilen groß und erstreckt sich auf einer Länge von 65 Meilen hinaus in den Atlantik. Den Namen bekam die Insel von dem Engländer Bartholomew Gosnold, der der hier eine Menge „Codfische“ (Kabeljau) vorgefunden hat. Die ersten Pilger kamen übrigens im 17. Jahrhundert hier in Provincetown an. Man lebte u. a. Vom Walfang. Noch heute kann man hier viel Wale sehen, allerdings ist die Saison jetzt beendet.

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Antw:Live aus den Neuenglandstaaten im September 2015
« Antwort #12 am: 18 September 2015, 19:41 »
 Wir gingen in die Stadt und liefen erst einmal an den Strand. Es war gerade Ebbe und so konnten wir direkt am Wasser entlang laufen. Toll, wir kamen an alten verfallenen Pieren vorbei. Es soll hiervon jede Menge gegeben haben, aber nur wenige sind übrig geblieben: Whalers Whard, Fisherman´s Wharf und Macmillan´s Wharf. Hier gehen auch Fähren ab, es gibt sogar eine direkte Verbindung nach Boston, die nur 90 Minuten dauert.

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Antw:Live aus den Neuenglandstaaten im September 2015
« Antwort #13 am: 18 September 2015, 19:43 »
Die Sonne ging unter und wir wurden mit einem wunderbaren Licht belohnt. Man kann es gar nicht beschreiben. Lange blieben wir dort und genossen den Anblick.

Zurück bummelten wir durch die Stadt und zwar auf der Hauptstraße, der Commercial Street. Hier pulsiert das Leben, hier geht die Post ab. Aufgefallen sind uns die vielen gleichgeschlechtlichen Pärchen, wir erfuhren, dass sie hier besonders willkommen. Wir nahmen in einer netten Kneipe, es war ein Brewhouse, die 17 verschiedene gezapfte Biere angeboten haben, neben den diversen Flaschenbiere, die noch auf der Karte standen. Da fiel uns die Entscheidung gar nicht so leicht. Zu dem Bier gab es dann noch ein Chips, Salsa und Guacomole.
 
Zurück auf dem Campground saßen wir noch lange draußen in der lauen Sommernacht und genossen den Abend bei einem Gläschen Rotwein.  Das Abendessen ließen wir auffallen und labten uns an Nüssen und Chips mit Sour Cream.
 
 
Hier gibt es keinen W-Lan, das lässt sich aber verschmerzen, denn die Lage hier ist wirklich einmalig. Mal schauen, wann ich den nächsten Bericht dann hochladen kann. Heute wollen wir einen Ausflug zu den Leuchttürmen machen.

 
Zurück auf dem Campground saßen wir noch lange draußen in der lauen Sommernacht und genossen den Abend bei einem Gläschen Rotwein.  Das Abendessen ließen wir auffallen und labten uns an Nüssen und Chips mit Sour Cream.
 
 
Hier gibt es keinen W-Lan, das lässt sich aber verschmerzen, denn die Lage hier ist wirklich einmalig. Mal schauen, wann ich den nächsten Bericht dann hochladen kann. Heute wollen wir einen Ausflug zu den Leuchttürmen machen.

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Antw:Live aus den Neuenglandstaaten im September 2015
« Antwort #14 am: 20 September 2015, 05:36 »
Ja, wie war das mit den Leuchttürmen? Nee, das hat wieder nicht geklappt. Aber zunächst mal von Anfang an. Ich hatte ja nun das Vergnügen, dass ich mit im Camper schlafen durfte. Klasse war´s, super bequem und ich hatte viel Platz.

Am Morgen war ich richtig gut ausgeschlafen. Es gab nun ein echtes Camperfrühstück, natürlich draußen. Es ist super mild schon am frühen Morgen. Übrigens, als wir gestern Abend draußen saßen, lief doch tatsächlich ein Fuchs an uns vorbei. Schade, ich hatte den Fotoapparat nicht parat.