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Autor Thema: Live aus Ägina und Naxos 2010  (Gelesen 1868 mal)
Petra
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Weise Schildkröte
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« Antworten #40 am: 07 Juli 2010, 09:38 »

Noch einmal fuhren wir nach Moni, Friedrich war seit ewigen Zeiten nicht da gewesen und Elli und Rainer wollten auch mal wieder dahin. Sie kannten die Insel wirklich nur unbewohnt.

Sobald wir unsere Liegen belegten, kam eine Möwe und suchte Schutz zwischen den Liegen. Sie war wohl völlig erschöpft und außerdem sehr durstig.

Übrigens fanden wir auch einige Stellen mit Salz. Gut für unsere Gurke, die wir als Snack mitgenommen hatten.


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Petra
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« Antworten #41 am: 07 Juli 2010, 09:45 »

Irgendwann war die Möwe wieder so erholt, dass sie jedem in den dicken Zeh biss!  Cool
Wir waren auch hier aus Moni sehr viel und oft im Wasser. Gegen 16:30 kam das Boot und holte uns wieder ab. Wir aßen in Perdika bei Claudia, einer Fischtaverne (klar, es gab auch vegetarisches Essen) und fuhren dann über die Berge nach Hause.

Damit ist der erste Teil unserer Reise schon vorbei, denn am nächsten Tag nahmen wir Abschied von Ägina. Friedrich flog wieder nach Hause und wir nahmen die Fähre nach Naxos

Aber das ist eine andere Geschichte!
Viele Grüße
Petra


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Jenni

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« Antworten #42 am: 08 Juli 2010, 14:07 »

Auf nach Naxos

Am Abreisetag wurde ich schon um 9 Uhr geweckt. Wobei schon natürlich relativ ist, da die anderen schon um 8 Uhr aufgestanden sind. Wir packten noch ein bißchen und danach ging es runter, das letzte Mal frühstücken in aller Seelenruhe.
Wir bakamen noch schöne Geschenke und Oma kriegte fast einen Nervenzusammenbruch, bei dem Versuch, sie in Koffer zu stecken. Es handelte sich nämlich um zwei Flaschen Ouzo und eine Flasche Wein, 4 große Tüten Pistazien und noch zwei größere Tüten mit griechischen Spezialitäten. Den Wein und eine Tüte Pistazien durfte ich in meinem Rucksack tragen.

Der Bus hatte etwas Verspätung und somit verpassten wir den Flying Dolphing um halb zwölf von Ägina-Stadt nach Piräus. Ärgerlicherweise haben wir im Bus schon die ersten Reisetabletten (Reisegold) genommen, die wir nur für den Flying Dolphing und den Katamaran vorsorglich mitgenommen hatten.

Also besorgte Oma Fährkarten für das nächste Schiff, das nach Piräus ging. Es war die Autofähre Nefeli, die um 12 Uhr gehen sollte. Wir warteten und nach ein paar Minuten legte ein großes Schiff an, aber es war die Apollon Hellas. Das Schiff kam aus Piräus und Opa sagte, das würde sicher nach Hydra weiterfahren. Trotzdem fragte Oma am Schalter sicherheitshalber noch einmal nach, aber man versicherte uns, dass die Nefeli etwas später auch kommen würde.

Als nächstes kam ein Flying Dolphin auch von der Hellenic Seaways, der Gesellschaft mit der wir die Fähre nach Naxos und auch die Überfahrt nach Piräus gebucht hatten. Also drehten wir um und gingen mit allem zum zweiten Anleger. Man sagte uns, dass man die Fahrkarten zwar umtauschen könnte, aber mit diesen nicht auf den Flying Dolphin könnte.

Also lief Oma zum Schalter, der in der Nähe des anderen Piers war. Wir sahen sie dort von Schalter zu Schalter laufen, wussten aber nicht, was da los war. Schließlich kam sie zurück und die Hoffnung lebte auf. Sie war vollkommen erschöpft und sauer, da man ihr die Karten nicht umtauschen konnte. Folgendes erzählte sie:

"Ich war beim Schalter A, wurde zum Schalter C geschickt, der nahm die Karten (sehr knurrig) zurück, gab mir das Geld, dann ging zum Schalter A, wollte Karten für den Flying Dolphin, aber diese waren teurer und mein Portemonnaie war einen Kilometer (gefühlt!) von mir entfernt. Entnervt ging ich wieder zum Schalter C und knallte ihm das Geld auf den Thresen, griff die Fahrkarten, die noch in meiner Reichweite lagen und der "Typ" hinter dem Schalter begriff sicher nicht was los war und war noch knurriger."

Also wollte sie nun nicht mehr dorthin laufen und Karten kaufen und wir beschlossen, einfach auf die Nefeli zu warten, denn wir hatten ja so wieso viel zu viel Zeit. Also gingen wir mit Sack und Pack zum ersten Pier zurück und warteten auf  die Nefeli. Es war kurz vor zwölf.

Die Apollon Hellas hupte und alle anderen, die noch nicht auf dieser Fähre waren, liefen in diese Richtung. Irgendwann wollte Opa auch mal gucken, was dort los war und wir gingen mit. Nach einem kurzen Gespräch fanden wir heraus, was passiert war. Wir hatten Karten für morgen gekauft, wo die Nefeli fuhr und nicht für heute. Er nahm uns trotzdem mit, wir brauchten sie nicht wieder  umzutauschen, wobei die Fähre dann garantiert weggefahren wäre.

Kaum waren wir drauf, fuhr die Fähre ab. Die Überfahrt verlief relativ unproblematisch, bis wir an den Hafen von Piräus kamen. Es lag ein Riesenkreuzfahrtschiff am Pier: die Splendour of the Seas, ein Schwesternschiff der Rhapsody of the Seas, also konnte mir Oma alles zeigen, während drei andere Schiffe den Hafen verließen, damit genügend Platz für unsere Fähre war.

Wir holten uns im Helenic Seaways Büro unsere E-Ticket aus dem Automaten, was wir aber nicht alleine schafften, da der Automat nur griechisch mit uns redete. Danach tranken wir eine Kleinigkeit. Nun wollten Oma und ich in das Passerger Terminal und Opa meinte, er müsste nun langsam los zum Flughafen, denn er wollte noch seine Maschine nach Deutschland erwischen.

Das Passenger Terminal stellte sich nicht als Unterkunft für Passagiere, sondern einfach als Pier heraus. Also warteten wir bei einer Black Story bis wir um 15:30 auf die Fähre durften. Leider verlief das mit dem Buchen der Fähre nicht so günstig, denn wir hatten getrenne Sitzplätze. Aber mit Tauschen bekamen wir das alles wieder hin. Die Überfahrt bis Paros verbrachten wir mit Backgammon-Spielen und Schlafen.



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Jenni

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« Antworten #43 am: 08 Juli 2010, 14:13 »

Nun gingen wir ins hintere Abteil heraus und betrachteten die letzte halbe Stunde das Meer und die Inseln. Paros liegt nur an der engsten Stelle 5 km von Naxos entfernt und die Wassertiefe beträgt 40 m.

Den Rest erzählt dann Oma weiter, aber es ist hier traumhaft schön.

Tschüss
Jenni


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Petra
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« Antworten #44 am: 08 Juli 2010, 14:18 »

Nun sind wir auf Naxos und total überrascht. Der erste Eindruck ist super, hier gefällt es uns. Gleich nach der Ankunft machten wir ein schönes Foto in der Abenddämmerung.

Ganz früh am Morgen schaute ich aus dem Fenster und es sah wieder so toll aus. Wir sind nicht dirket in der Stadt untergebracht, sondern etwas außerhalb, jedoch ist die Stadt gut zu Fuß zu erreichen.

Ab hier und heute gibt es unser Frühstück auf der Terasse. Zunächst kauften Jenni und ich beim Bäcker und dann in einem kleinen Supermarkt, nur ein paar Minuten von unserer Unterkunft entfernt, ein. Das Frühstück genossen wir dann im Freien.



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« Antworten #45 am: 08 Juli 2010, 14:22 »

Wir haben ein nettes Studio über 3 Etagen direkt an/über den Klippen. Eine Terasse unten und eine Dachterasse ganz oben. Die Studios oder Apartements sind nett eingerichtet, mit Kochnische, Kühlschrank und Klimaanlage.


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« Antworten #46 am: 08 Juli 2010, 14:26 »

So richtig wussten wir noch nicht, was wir an diesem ersten Tag machen sollten und daher gingen wir erst einmal zu Fuß los. Am Motorradverleih entschieden wir uns nun doch schon heute eine Maschine auszuleihen.  Klar, dann machten wir unsere ersten "Gehversuche". Wenn man sich nicht so auskennt, wir sind ja das erste Mal hier, kommt man da an, wo man eigentlich nicht hin will.

Wir fanden aber einen schönen Strand und Jenni sprang ins Wasser, während ich mir einen Iron-Booster bestellte. Das war ein Rote-Bete-Apfel-Karotten-Getränk, Jenni bekam dann einen Bananen-Milchshake. Hier bläst immer ein Wind, der gestern noch recht harmlos war. Allerdings habe ich schon gleich wieder Probleme mit den Augen. (habe aber meine Tropfen immer dabei)
Auf dem 3. Bild sieht man unsere Unterkunft. Schaut nach rechts, das weiße Gebäude das links neben dem beigen liegt, ist es. (und ich habe kein rechts und links verwechselt!)


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« Antworten #47 am: 08 Juli 2010, 14:31 »

Es war noch zu schön, um zurückzufahren, also fuhren wir noch nach Agios Anna, hier gibt es Traumstrände und glasklares Wasser, einfach toll.


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« Antworten #48 am: 08 Juli 2010, 14:33 »

Am Abend schauten wir uns dann das Fußballspiel an und nun ist das schöne Fußball-Sommermärchen vorbei. Die Spanier waren einfach besser! Schade, aber in vier Jahren sind wir ganz sicher wieder dabei!

Heute bläst der Wind wir verrückt, so haben wir bisher einen geruhsamen Tag eingelegt. Wir lesen, schreiben, spielen, gleich machen wir noch einen Spaziergang zum Wahrzeichen von Naxos.

Viele Grüße
Petra


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« Antworten #49 am: 09 Juli 2010, 23:18 »

Heute haben Jenni und ich eine wunderschöne Rollerfahrt ins Blaue gemacht.   freuen Es war heute auch noch sehr windig und da wir uns ja hier nicht auskennen, fuhren wir einfach mal los ohne ein direktes Ziel.


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