So richtig wussten wir nicht, wie wir in die Stadt kommen sollten. Mit dem Taxi wollten wir nicht, der Expressbus fuhr nicht so wie wir wollten. Daher gingen wir einfach mal zu den Public Bussen. Den erst besten Busfahrer sprach ich an. Kein Problem, er fährt nicht in die Stadt, aber er bringt uns zur Subway. In 15 Minuten fährt er los.
Jenni und ich wir packten unsere Koffer rein und kramten unser Geld raus. Er überlegte noch wieviel ich bezahlen musste. Währenddessen kam eine Kanadierin rein und stellte auch etliche Fragen, ich hörte immer Union Station. Da wollten wir auch hin.
Es stellte sich heraus, dass dieser Bus mindestens 3 x so lange brauchte als wenn wir den anderen Bus bis zur Metro-Station nehmen würden.
Die Kanadierin kam aus Calgary und sprach gutes deutsch. Ihre Eltern waren Deutsche. Also trotteten Jenni und ich hinter Tamara her.
Dann kam der Busfahrer auch noch und drückte uns 3 Fahrscheine in die Hand. Hier nehmt sie und sagt, Ihr seid in den falschen Bus gestiegen. Er brachte uns zum richtigen Bus und sagte der Fahrerin, dass wir schon bezahlt hätten. Eine nette Geste...
Wir hievten wieder unser Gepäck in den Bus und fuhren bis zur Subway. Tamara hatte im Bus einen weiteren Gast befragt, der widerum sagte, er müsste auch die Tram nehmen und wir sollten hinter ihm her gehen. Da waren wir schon zu viert.

Aber nicht genug, es kam noch jemand mit Koffer an, der die richtige Bahn zur Union Station suchte und damit waren wir zu fünft.
Leider gab es keine Rolltreppe und wir mussten die Koffer die Treppen hinunter schleppen. Da das Busticket auch für die Subway gilt, konnten wir gleich in den Waggon einsteigen.
Bei Spanida wechselten wir die Subway und fuhren nun zum Bahnhof (Union Station) Wir haben uns gut unterhalten und stellten mal wieder fest, die Kanadier sind super nett und sehr hilfsbereit.
Unser Hotel, das Novotel Toronto liegt nur 200 m vom Union Station entfernt. Wir konnten einen ersten Blick auf den CN-Tower werfen. Es war nun fast 20 Uhr (Toronto-Zeit, 6 Stunden zurück). Wir bezogen unser schönes Zimmer im 6. Stock und gingen noch kurz in die Bar, um eine Kleinigkeit zu essen. Als Schlummertrunk bestellte ich einen Gin Tonic und bekam eine braune Flüssigkeit mit viel Eis, die zwar gut schmeckte, aber nicht nach Gin Tonic. Auf meine Nachfrage stellte sich heraus, dass die Bedienung Ginger Ale verstanden hat.

Und ich dachte schon, es wäre die kanadische Art, einen Gin Tonic zu servieren...
Nun sind wir kaputt ohne Ende. Jenni schläft schon lange, während ich hier noch den Bericht schreibe.
Morgen schlafen wir erst einmal aus und dann schauen wir mal. Es gibt viel zu sehen!
Viele Grüße
Petra